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Bio-Baumwolle
Baumwolle ist eine Naturfaser, die aus den Samenhaaren der Pflanzen der Gattung Baumwolle (Gossypium) gewonnen wird. Nur die langen Fasern werden, meist zu dünnen Fäden gesponnen, für Textilien verwendet. Bio-Baumwolle aus kontrolliert biologischen Landwirtschaftssystemen wird nach festgelegten Standards angebaut. Kontrolliert biologische Landwirtschaft verbietet die Nutzung von toxischen und nicht abbaubaren chemisch-synthetischen Pestiziden und Düngemitteln, so dass Böden und Grundwasser geschont und nicht verunreinigt werden. Zudem ist die Verwendung gentechnisch veränderter Organismen untersagt. Der kontrolliert biologische Anbau strebt danach, biologisch diversifizierte landwirtschaftliche Systeme aufzubauen, die Bodenfruchtbarkeit zu regenerieren, und eine gesunde Umwelt zu fördern. Die Säulen nachhaltiger Anbauweisen sind ein fruchtbarer Boden und eine Umwelt mit Blütenpflanzen, Insekten, Vögeln, und anderen Tieren. Baumwollstoffe gelten als sehr hautfreundlich (sie „kratzen“ nicht) und haben ein äußerst geringes Allergiepotential. Innerhalb von vier Jahren hat sich der Produktionsumfang von Biobaumwolle weltweit von 20.000 auf 141.000 Tonnen erhöht.
Bio-Wolle
Bio-Wolle ist nicht gleich Bio-Wolle. Bei der Verwendung ist es wichtig auf bestimmte Kriterien zu achten. Qualität steht im Vordergrund! Bio-Wolle muss unter anderem folgenden Kriterien unterliegen: Die Tiere fressen von organisch gedüngten Naturweiden und werden mit keinerlei Antibiotika behandelt. Die artgerechte Bio-Schafhaltung und eine schadstofffreie Verarbeitung verhindern, dass sich in der Wolle Rückstände von Chemikalien befinden. Gewaschen wird die Rohwolle nur mit milden, biologisch abbaubaren Substanzen. Damit bleibt ein großer Teil des natürlichen Wollfettes erhalten. Konventionelle Rohwolle wird meistens nach der Schur mit Insektiziden besprüht, um einen Mottenbefall während des Transports zu verhindern - das ist bei Bio-Wolle nicht der Fall. Für das Einfärben kommen nur Pflanzenfarben zur Verwendung.
Bio-Wolle
Bio-Wolle ist nicht gleich Bio-Wolle. Bei der Verwendung ist es wichtig auf bestimmte Kriterien zu achten. Qualität steht im Vordergrund! Bio-Wolle muss unter anderem folgenden Kriterien unterliegen: Die Tiere fressen von organisch gedüngten Naturweiden und werden mit keinerlei Antibiotika behandelt. Die artgerechte Bio-Schafhaltung und eine schadstofffreie Verarbeitung verhindern, dass sich in der Wolle Rückstände von Chemikalien befinden. Gewaschen wird die Rohwolle nur mit milden, biologisch abbaubaren Substanzen. Damit bleibt ein großer Teil des natürlichen Wollfettes erhalten. Konventionelle Rohwolle wird meistens nach der Schur mit Insektiziden besprüht, um einen Mottenbefall während des Transports zu verhindern - das ist bei Bio-Wolle nicht der Fall. Für das Einfärben kommen nur Pflanzenfarben zur Verwendung.
Tencel
Lyocell ist die generische Faserbezeichnung und wird aus Holzcellulose extrahiert. Als Tencel bezeichnet man den Markennamen. Tencel-Fasern weisen eine hohe Trocken- und Nassfestigkeit auf, sind weich und absorbieren Feuchtigkeit sehr gut. Daraus hergestellte Textilien weisen einen glatten und kühlen Griff mit fließendem Fall auf, haben eine geringe Knitterneigung und können gewaschen und gut gereinigt werden.
Soja
Soja wird in einem ganz speziellen Naßspinnverfahren aus dem Protein der Sojabohne zu einer gold-gelb glänzenden, seidenweichen Faser hergestellt. Sojafasern werden häufig mit z.B. extrafeiner Merinowolle zusammenkardiert. Die umweltfreundliche Soja wird durch die Verwendung erneuerbarer und natürlicher Ressourcen produziert. Der Soja-Stoff entsteht aus den Resten der Herstellung von Tofu, Sojamilch und anderen Soja-Produkten. Die verwendeten Fasern stammen ausschließlich von Sojabohnen, die nicht genmanipuliert wurden. Die Faser ist feuchtigkeitsbindend, luftdurchlässig, trocknet schnell und verfügt über eine enorme Wärmespeicherung, vergleichbar mit Wolle.
Rayon
Rayon sind künstlich hergestellte Fasern aus dem Naturstoff Holzcellulose. Rayonfasern sind daher keine Synthetikfasern, sondern naturnahe Fasern. Aufgrund ihres Wasseraufnahmevermögens ist daraus hergestellte Kleidung angenehm zu tragen. Das Rohmaterial für diese Fasern ist Zellstoff, welcher aus Holz durch die Entfernung der Bindestoffe (Lignine) direkt und ohne chemische Umwandlung hergestellt wird.
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